Partizipation & Freiräume

Im Alltag unserer Arbeit ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlicher ein wesentlicher Bestandteil. Die Besucher*innen sollen nicht das Gefühl erlangen, dass sie sich in einer Einrichtung befinden in der ausschließlich die Erwachsenen die Entscheidungen treffen.

Du hast tolle Ideen und weißt nicht wie du sie umsetzen kannst? Da bist du bei uns an der richtigen Adresse! Wir unterstützen die Interessen der Kinder und Jugendlichen und helfen ihnen dabei diese an die Gesellschaft weiterzutragen um ihnen so früh wie möglich zu verdeutlichen, dass  die Vorstellungen von jungen Menschen auch erstgenommen werden können. Wir sehen uns als Sprachrohr zwischen den Besucher*innen und der Erwachsenenwelt.

Eure Meinung zählt!

Nicht nur bei der Gestaltung der Einrichtung  ist die Meinung der jungen Menschen gefordert, sondern auch bei der Erstellung der Projekte und Angebote. Denn die Kinder und Jugendlichen wissen am besten was sie wollen.

Was ist Partizipation?

Unter Partizipation verstehen wir als demokratischer Kinder- und Jugendverband ein grundlegendes Verständnis von frühzeitiger Beteiligung junger Menschen an allen sie betreffenden Entscheidungen. Dabei sehen wir Jugendverbände und Jugendeinrichtungen in einer vermittelnden Rolle: sie verhelfen Kindern und Jugendlichen zu Sprachfähigkeit und Wahrnehmung in der Gesellschaft und unterstützen sie durch Wissensvermittlung und Demokratiebildung bei der Durchsetzung ihrer Interessen. Dies ist unserer Meinung nach zugleich die beste Präventionsarbeit gegen extremistische Tendenzen wie Rechtsradikalismus, Salafismus oder weitere demokratiefeindliche Weltanschauungen.

Partizipation konkret

In der Praxis des geplanten Jugendzentrums soll Partizipation alltäglicher Bestandteil der Entscheidungsfindung sein und sich insofern zum Beispiel auf die Namensfindung, die Gestaltung der Einrichtung und des Außenbereichs, die Entwicklung des Programmes sowie die Festlegung der Öffnungszeiten beziehen.

Schon während der frühen Konzeptionsphase wurden verschiedene Formate zur Beteiligung von jungen Menschen eingesetzt, die im späteren Betrieb ebenso Verwendung finden können: hierzu zählt die Nutzung von Social Media als niedrigschwelliges Instrument zur Interessensabfrage, die direkte Ansprache von Besucher*innen, die anonyme Anregungssammlung in einer Ideenbox ebenso wie regelmäßige formale Beteiligungsformate wie eine Zukunftswerkstatt. Partizipation beinhaltet für uns auch zwingend eine stetige Fortentwicklung der angewendeten Methoden zur Beteiligung.